Über mich

Sabine Engert

Sabine Engert

Seit Jahren befasse ich mich mit dem Thema Flugangst und unterstütze Menschen dabei, Ihre Flugangst hinter sich zu lassen. Bis vor kurzem hatte ich eine Flugangst-weg-Praxis in München.
Als NLP-Coach, NLP-Trainer sowie Heilpraktikerin habe ich sehr wirksame Coachings und Trainings gegen Flugangst entwickelt.

Nun habe ich eine Online-Coachingpraxis und unterstütze Menschen, die noch Flugangst haben, mit meinem Blog und mit Coaching über Skype oder per E-Mail. Sprechen Sie mich einfach an und schreiben Sie mir entweder in den Blog oder an hello@gelassen-fliegen.com. Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören und Sie auf Ihrem Weg in eine entspannte Zukunft zu unterstützen.

Sabine Engert

4 Gedanken zu „Über mich

  1. Sehr geehrte Frau Engert,

    Meine Tochter, knapp 10 Jahre leidet unter Flugangst. Der letzte Flug liegt nun fast fünf Jahre zurück. Sie sagt, sie hätte damals so entsetzliche Ohrenschmerzen beim Landen gehabt. Ich weiß nicht, ob das eine Ausrede ist, denn mir ist auf dem Flug nichts aufgefallen, sie hat nicht geweint oder so.

    Ich würde so gern einmal wieder mit ihr in die Sonne fliegen aber sie weigert sich konsequent, würde dann lieber hier allein bleiben (obwohl sie sehr an mir hängt).

    Wir wohnen in Hamburg, haben Sie eventuell eine Idee, wie ich meine Tochter von dieser Angst befreien kann? Brauchen Sie noch mehr Informationen? Wissen Sie, ob es Seminare extra für Kinder gibt?

    Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Susanne C.

    • Sehr geehrte Frau C.,
      vielen Dank für Ihre Anfrage.
      Es gibt einige Wege, um Ohren-Schmerzen beim Landeanflug zu vermeiden beziehungsweise gar nicht erst entstehen zu lassen.
      Und bei den Kindern, die in meine Flugangst-Coaching-Praxis kamen, hatten bei fast allen mindestens ein Elternteil auch Angst. Oder genug Angst, dass die Kinder die Angst erfühlen und übernehmen konnten. Haben Sie komische Gefühle beim Fliegen? 🙂
      Und vielleicht möchte Ihre Tochter nicht in die Sonne fliegen, weil es da nichts Interessantes für sie gibt. Statt allein in der Sonne zu spielen, sieht sie sich womöglich bevorzugt Zuhause mit ihrer besten Freundin spielen oder Zeit bei Verwandten verbringen. Und das kann sein, obwohl sie sehr an Ihnen hängt.
      Fragen Sie Ihre Tochter doch mal, ob Sie gerne mitkommen würde, wenn sie keine Ohrenschmerzen hätte.
      Es gibt einige Mittel, die gegen Ohrenschmerzen beim Fliegen helfen. Sie finden diese im nächsten Blogposting.
      Herzliche Grüße und alles Gute
      Sabine Engert

  2. Guten Tag Frau Engert,ich habe in Ihrem Blog Gelassen Fliegen von der Möglichkeit gelesen Ihnen direkt schreiben zu können.Ich heiße Melanie bin 35 Jahre alt und fliege schon seid ich klein bin. Seit einigen Jahren plagt mich Flugangst obwohl es nicht wirklich einen Auslöser dafür gab. Im Dezember/Januar waren wir in Thailand und diesen Flug habe ich gut gemeistert konnte sogar ein bisschen schlafen.Nun fliegen wir in 3 Tagen nach Kambodscha und mir geht es nicht gut. Habe immer wieder Phasen wo ich am liebsten alles abblasen würde und dann wieder Phasen wo es geht. Am allermeisten beschäftigt mich die Tatsache das ich es nicht selbst steuern kann. Wird es Turbulenzen geben oder passt an der Maschine alles. Habe mir auch diese Trance runter geladen. Habe auch schon Bücher gelesen und viel zum Thema Technik beim Fliegen gelesen aber konnte die Angst nie wirklich ablegen.Was sagen Sie dazu. Haben Sie Tipps für mich?Ich freue mich von Ihnen zu hören. Hoffe noch bevor ich am Samstag fliege.Liebe GrüßeMelanie Polster

    • Liebe Frau Polster,
      vielen Dank für Ihr Vertrauen.
      Stimmt, manche Menschen entwickeln Flugangst obwohl sie zuvor nie darüber nachgedacht hatten.
      Ja, sie können das nicht selbst steuern, genauso wie in anderen Verkehrsmitteln auch. Wenn Sie Zug fahren, dann können sie auch nicht selbst steuern. Wobei…es wäre schon möglich den Flugschein zu machen. Nur dass Sie dann nicht am Samstag fliegen könnten.
      Wie ist es, wenn Sie im Zug sitzen, in der Straßenbahn, im Bus oder in der U-Bahn? Das sind öffentliche Verkehrsmittel genau wie das Flugzeug. Können Sie das nachempfinden? Vielen Menschen hilft es im Flugzeug sich vorzustellen, dass sie im Zug sitzen, halt einfach in einem öffentlichen Verkehrsmittel.
      Der Tod lauert ja quasi überall, aber am meisten zuhause, weil dort sterben die meisten Menschen. 🙂
      Und Turbulenzen sind einfach nur Regen-Wetter oder es windet etwas. Das kennen sie ja auch aus dem Auto. Jedes Auto hält das aus. Und jedes Flugzeug auch. Tatsächlich umfliegen Linienflugzeuge ja immer die Regenzonen, allerdings nur aus Komfortgründen. Transportflugzeuge fliegen immer den direkten Weg. Wahrscheinlich sind Linienflugzeuge insgeheim traurig, weil sie nie mal richtig in schlechtem Wetter fliegen können, oder nur wenn sie mal großes Glück haben. Weil sie sind super dafür geeignet!
      Wichtig wäre, dass Sie gut für sich sorgen.
      – Nehmen Sie sich eine Playlist mit Lieder mit, bei denen Sie gute Laune bekommen.
      – Kaufen Sie sich eine Flasche Wasser für ins Flugzeug nach dem Check-in. Dann haben Sie immer etwas zu trinken, auch wenn die Stewardess gerade keine Zeit hat.
      – Nehmen Sie sich etwas zu essen mit, das Sie mögen.
      – vielleicht gibt es ein Buch, das Sie schon lange lesen wollten oder eine Zeitschrift, die Sie besonders gerne lesen.
      – Wie wäre es mit einem Kissen für gemütlicheren Schlaf?
      – Oder ein Rätselheft?
      Planen Sie einfach so wie als würden Sie eine lange Zugreise machen und dann denken Sie vor allem daran, wie es ist in Kambodscha anzukommen. Das ist das, worüber Sie nachdenken auf Ihrer Reise. Was machen Sie als erstes? Was wollen Sie dort unbedingt sehen?
      Weil wenn Sie sich ins Auto setzen, denken Sie ja auch an die Ankunft, daher ist es super hilfreich, das auch bei jeden anderen Verkehrsmittel so handzuhaben.
      Und hier noch ein Trick:
      Wenn Sie sich im Flieger ängstlich fühlen, dann finden Sie zuerst, wo das Gefühl in Ihrem Körper ist, meist im Hals oder in der Brust oder im Bauch. Das finden Sie für sich raus. Gefühle drehen sich übrigens, sonst würden Sie sie gar nicht fühlen. 🙂 Also nehmen Sie das Gefühl, das sich in Ihnen bewegt heraus, drehen es um, und geben es wieder zurück an die Stelle, wo es vorher war. Das verändert Ihre Wahrnehmung komplett. Und tatsächlich hat das den Menschen, die bei mir beim Coaching waren, umso mehr geholfen, je weniger Sie sich das vorstellen konnten. 🙂 Probieren Sie es einfach aus.
      Und schreiben Sie mir, wie es war. Ich würde mich freuen.
      Einen super entspannten Flug wünsche ich Ihnen!
      Ganz herzliche Grüße
      Sabine Engert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.