Wie sieht Ihr Leben ohne Flugangst aus?

Letzte Woche, es war Dienstagvormittag, war ein Herr bei mir im Flugangst-weg-Coaching, der würde gerne in ein Flugzeug steigen um seine wiedergefundene Jugendliebe in Washington D.C. zu besuchen. Sie war vor wenigen Wochen in Deutschland auf Besuch gewesen und da haben sie sich wiedergefunden.
Nun ist es jedoch so, dass die Dame in Amerika durch ihre Kinder sehr verwurzelt ist – daher ist es Alfred, der Christine wirklich liebt, hinzufliegen. Und dann könnten die beiden nach und nach rausfinden, wie sie ihre Beziehung gestalten möchten und ob sie sich für ein Land entscheiden.
Nun hat Alfred aber Flugangst und sagt, er kann nicht nach Amerika fliegen.

Daher haben wir durchgespielt, was passieren würde, wenn er einfach fliegen könnte. Das war super spannend – es kam nämlich raus, dass er fürchtet, nach Amerika ziehen zu müssen, wenn er die Beziehung intensiviert, und er möchte am liebsten in Bayern leben.
Da zeigten sich ganz andere Konflikte als die einfache Frage, wie schwer oder auch leicht Alfred das Flugticket bucht.
Nachdem wir gemeinsam alles betrachtet hatten und er plötzlich ganz viele mögliche Happyends für sich und die Liebe in Washington sah, war das Fliegen einfach…

Wie wird Ihr Leben aussehen, wenn Sie keine Flugangst mehr haben werden?

Manche Menschen fürchten, dann dauernd auf Reisen sein zu müssen, weil sie es wollen, weil Fliegen so preisgünstig ist oder weil der Partner oft wegfliegen will. Selbst Menschen, die sich völlig entspannt in und außerhalb eines Flugzeuges fühlen, müssen deshalb nicht fliegen und können auch entspannte Wochenenden zuhause erleben.

Können Sie sich genau ausmalen, wie Ihr Leben ohne Flugangst und mit der Freiheit jederzeit in einem Flugzeug fliegen zu können aussieht?
Und schauen Sie, ob Ihnen da alles wirklich gut gefällt. Wenn Ihnen das Bild sehr gut gefällt, es schön farbig ist, Sie die Temperatur in dem Bild mögen, die Geräusche oder die Stille im Hintergrund, wenn es ein Film ist oder eine 3D-Aufnahme, in der Sie sich mittendrin befinden, dann holen Sie sich das Bild so oft wie möglich vor Augen –das ist toller Weg in diesen Zustand des „Ich fliege völlig entspannt wann immer ich will“ zu kommen.

Sie kennen ja inzwischen das mintgrün-gestreifte Mini-Lochness. Das Mini-Lochness hatte zuerst Bedenken wegzufliegen, weil es so ein schönes Wasserloch in der Welt kein zweites Mal gibt. Und das stimmt. Also hat das Mini-Lochness nach einiger Zeit des Überlegens eine Vereinbarung mit den anderen Bewohnern des Wasserlochs getroffen. Es würde regelmäßig nachhause kommen. Also so regelmäßig, wie es für das Mini Lochness und die anderen Wasserloch-Bewohner nötig war – das würden sie individuell absprechen. Heute ist es so, dass das Mini-Lochness einen wunderbaren Ausgleich zwischen In-der-Welt-Rumfliegen und Am-Wasserloch-Abhängen gefunden hat. Und es sagt, dass es keine Tipps dazu geben kann, weil jedes Gleichgewicht für jeden Wasserloch-Bewohner ganz individuell gefunden werden müsse.
Wenn Sie also bei Ihrem nächsten Flug das Mini-Lochness mal wieder auf einem Flughafen beobachten, dann wissen Sie jetzt, dass es im seelischen Gleichgewicht ist. Es freut sich übrigens immer sehr am Flughafen auf einen guten Cappuccino eingeladen zu werden.

Wie Menschen sich schöne Gefühle machen und andere sich Angstgefühle machen

Das haben Sie sicher schon einmal gehört, dass sich Menschen Gefühle machen. Und ich finde auch, das sollten Sie nicht einfach glauben – probieren Sie es aus.

Und das ist super einfach. Wenn Sie sich z.B. an Ihre erste Autofahrt im ersten eigenen Auto erinnern oder an einen wunderschönen aufregenden Ausflug in Ihrer Kindheit, dann werden Sie sich gut fühlen. Und je länger Sie darüber nachdenken und dann vielleicht noch mit Freunden oder Ihrer Familie darüber sprechen, desto besser werden Sie sich fühlen. Das Befassen mit den guten Gefühlen, die Sie mal erlebt haben, verstärkt die guten Gefühle, die Sie genau jetzt fühlen. Für das Gehirn ist das kein Unterschied, ob Sie etwas Schönes gerade jetzt frisch erleben oder ob Sie an etwas Schönes denken, das Sie mal erlebt haben. Der Effekt ist derselbe: Sie fühlen sich gut.

Und jetzt die Kehrseite der Nachricht: Wenn Sie z.B. an einen Horrorfilm denken, den Sie vor langer Zeit gesehen haben, können Sie sich auch akut schlecht fühlen, obwohl Sie sich zuvor noch entspannt und gelassen gefühlt haben. Wir machen uns selbst die Gefühle, durch die Gedanken, die wir denken und die Bilder, die wir uns machen. Oder andersherum durch die Bilder, die wir uns machen und die Gedanken (Worte), die wir dazu denken. Das ist individuell auf die Situation und den Menschen bezogen verschieden.

Wenn Sie sich also gute Gefühle machen wollen, dann beeinflussen Sie Ihre Gedanken zum Positiven.
Lesen Sie Bücher, die Ihnen gute Laune machen, hören Sie Musik, die einen glücklich machenden Effekt auf Sie hat. Ich kenne z.B. Menschen, die bei schlechten Gefühlen wie z.B. eine beliebige Angst oder auch Flugangst, das Buch „Die Macht des Unterbewusstseins“ von Dr. Joseph Murphy rausholen und sich damit gute Gefühle machen. Andere Menschen hören einfach ihre persönliche Powermusik um ihre aktuellen Gefühle in sehr gute Gefühle zu verwandeln. Wieder andere Menschen haben ihre eigene Affirmation oder sehen sich einen Trickfilm an. Nutzen Sie alle Möglichkeiten um sich gute Gefühle zu machen. Finden Sie raus, was Ihnen gute Gefühle macht – was ist Ihr persönlicher Weg?
Ich rate immer dazu, diese Technik des Sich-Gute-Gefühle-Machens unbedingt mal 2-3 Wochen täglich zu nutzen und dran zu bleiben. Denn dann können Sie den Effekt wirklich fühlen.

Das heißt jetzt nicht, dass Sie dadurch oberflächlich werden müssen – nur weil Sie sich sehr oft gut fühlen. Sobald Sie sich allerdings gut fühlen, können Sie jede Aufgabe, jede Herausforderung gelassen angehen, dann fühlen sich andere Menschen in Ihrer Umgebung auch nach und nach besser, weil gute Laune ansteckt. Sie machen der Welt und nebenbei jeder einzelnen Zelle in ihrem Körper ein Geschenk damit.

Vor allem Menschen, die viel Flugangst haben, haben das größte Potential um wirklich glückliche Menschen zu werden. Sie schaffen es sich Angst zu machen. Das heißt, sie schaffen es dann auch leicht sich gute Gefühle zu machen. Und einfach dran bleiben. Das Gehirn braucht etwas Zeit um sich um zu gewöhnen – geben Sie immer wieder den Impuls zu den guten Gefühlen und das Gehirn lernt es allein zu tun.
Das könnte Ihr eigener persönlicher Weg sein, Flugangst und jede andere Angst, die Sie nicht schützt sondern einengt, völlig hinter sich zu lassen.

Das mintgrün-gestreifte Mini-Lochness übrigens ist mit seinen mintgrünen Streifen sehr, sehr zufrieden. Es findet die Streifen ungemein kleidsam und attraktiv. Manchmal wünscht es wohl, dass es eine noch schlankere Figur hätte – aber dann denkt es wieder an seine Streifen und fühlt sich wunderbar. Das Mini-Lochness hätte sich heute früh durchaus mit den Überlegungen zu seiner Figur den ganzen Tag verderben können und weil es diesen Mechanismus an sich beobachtet hat, wechselt es schnell die Gedanken zu dem mintgrünen Streifen und sagt zu sich „ Du bist ungemein attraktiv und erfolgreich…“ bis ein breites Lächeln sein Gesicht überzieht.

Flugangst durch eigene Kunst auflösen

reframing_flugzeuge1

Hier ist wieder ein Flugangst-weg-Beitrag für die Selbermacher. Sobald Sie die Nase wirklich, wirklich voll haben von Ihrer Angst, ist es ziemlich einfach, die Flugangst hinter sich zu lassen.-
Es gibt viele Menschen, die gerne zeichnen, malen, bildlich formen, Collagen machen oder Bilder am PC verfremden. Das sind alles gute Möglichkeiten, das eigene Bild vom Fliegen in ein neues Licht zu rücken.
Und es macht Spaß!

An den geposteten Beispielen ist erkennbar, dass es nicht um Talent geht, es geht allein darum, neue Ansichten zu gewinnen, die sich der Künstler mit guten Gefühlen ansieht. Wer sich gelegentlich Collagen macht, weiß ja ohnehin, dass es leicht ist bei Google witzige Bilder zu finden, um diese dann in der persönlichen Spaß-Flug-Collage aufzunehmen.
Sobald Sie anfangen, Ihre Sicht aus eigener Kunst heraus zu variieren, werden Sie noch bevor Sie die Collage beendet haben, wünschen, Sie hätte schon früher den witzigen Weg gewählt.

Viele früher Flugängstliche berichten, dass Sie sich häufig Bilder von Katastrophen angesehen hätten, Fernseh-Berichte verfolgt, Artikel zu Gefahren gelesen hätten und dann erkannt haben, dass dieses Verhalten ihre Flugangst vergrößert statt irgendetwas zu verbessern.
Selbstverständlich gibt es Dinge auf der Welt, die so laufen, dass Sie oder ich diese nicht in ihrem Leben haben möchten. UND es ist gar nicht nötig dort einzusteigen!
Sie dürfen sich gut fühlen, weil es für für niemanden Vorteile bringt, wenn Sie sich schlecht fühlen und Flugangst haben. Im Gegenteil ist es von großem Vorteil, wenn sie sich gut fühlen. Sie sind entspannt, Ihre Familie und Freunde genießen Ihre Gesellschaft, weil sie Ihre gute Laune und Entspannung schätzen, Sie ziehen noch mehr entspannte Menschen in Ihr Leben, Entspannung breitet sich in Ihrem ganzen Leben aus…usw.

Daher verrate ich Ihnen hier eines der Geheimnisse von Genuss-Fliegern – sie lesen, sehen und hören nichts über Katastrophen, wenn Sie es vermeiden können.

Und dann machen sie sich schöne und witzige Bilder vom Fliegen.
So wie das Mini-Lochness es macht, das sehr oft vom Fliegen träumt und sich wunderbare Bilder von ruhigen Flügen mit Ausblicken auf eine Wolkendecke in strahlendem Sonnenlicht macht. Manchmal sitzt es am Flughafen in einer Ecke und zeichnet…

reframing_flugzeuge3

Ich freue mich darauf, Ihre Bilder, Collagen oder Fotos zum Fliegen oder von Flugzeugen zu erhalten! ““““
Und vielen Dank für die vielen positiven Kommentare zu diesem Blog. 🙂

Hauptsache fliegen! Und es wird immer angenehmer…

Es gibt Menschen, die wollen noch gar keinen Spaß am Fliegen haben. Und ihr erstes Ziel ist es, das Fliegen hinter sich zu bringen.
Hier kommt die gute Nachricht – das funktioniert.
Können Sie sich an Situationen erinnern, in denen Sie z.B. Auto fahren und plötzlich finden Sie sich sehr nah an Ihrem Ziel wieder, und zwar ohne sich an die letzten 10 Minuten Fahrt im Detail erinnern zu können?
Oder die Zeit verfliegt, weil Sie etwas tun, das Sie ausgesprochen gerne tun?
Das können Sie sofort auch für das Fliegen anwenden, wenn Sie noch nicht gerne fliegen: Sie stellen sich bereits für den Weg zum Flughafen eine Musikcollection zusammen, die Sie unwahrscheinlich gerne hören, kaufen sich für den Flug ein Buch, das Sie schon sehr lange lesen wollten oder auf das Sie lange gewartet haben um es zu lesen und Sie nehmen auf Ihrem Laptop einen Film mit, den Sie lieben etc.
Und Sie werden den Flug ganz gut hinter sich gebracht haben, eigentlich viel besser als sie es jetzt noch für möglich gehalten hatten, weil die Zeit viel schneller vergangen war. So schnell! Und vielleicht werden Sie mit jedem Flug bemerken, dass das Fliegen leichter und leichter geht.

Das mintgrün-gestreifte Mini-Lochness übrigens liebt Wagner wegen der großen Emotionen und weil ein Lochness in Schottland beim Wasserloch kaum je Musik vernehmen kann.
Allerdings fliegen Mini-Lochness auch sehr selten. Daher möchte das kleine Monster die Zeit im Flugzeug lieber verlangsamen um wirklich alles genießen zu können und pfeift in der Nähe der Wägen mit den Essenstabletts leise vor sich hin „you can get if you really want it…“.

Peter Pan fliegt liebend gerne

Mit ein bißchen Konzentration können Sie sich leichter als Sie jetzt noch vermuten daran erinnern, wie Sie als Kind gemalt haben, dringend Spielpartner für Gesellschaftsspiele gesucht, an Schnitzeljagden teilgeommen oder Flieger gespielt haben. Damals war alles aufregend und voller Spaß. Sie waren begierig auf das Leben und hatten starke Wünsche. Sicherlich wollten Sie auch das Abenteuer vom Fliegen erleben.
Und dann der Genuss des ersten Fluges, dieses Gefühl, wenn ich in den Sitz gedrückt werde, während das Flugzeug in großer Geschwindigkeit an Höhe gewinnt, ist das nicht so ein Abenteuer wie auf dem Rummelplatz mit Fahrgeschäften zu fahren? Und dann kommt eine sehr nette Frau und fragt was ich trinken will – wow, ich wähle Cola, weil Zuhause gibt es ja immer Apfelsaft. Dann gibt es Essen, dann gibt es Film und dann sind wir leider schon da…Erinnern Sie sich?
Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder…ach egal. Spielen Sie doch mal wieder was. Angst und Spiel sind völlig entgegengesetzte Zustände. Ich wähle das Spiel. Und Sie!?

Ein toller Film für noch Flugängstliche ist „Hook“ mit Dustin Hoffman, Robin Williams und Julia Roberts. Es geht um einen Mann, der seine Flugangst in jeder Hinsicht überwindet. Übrigens weil er Unmengen von Spaß hat.

Apropos Spaß. Heute hat das mintgrüngestreifte Mini-Lochness einen extrem gutaussehnden Piloten in einem Münchner Flughafencafe getroffen und war schwer beeindruckt. Mehr davon demnächst.

Als es noch keine Flugzeuge gab

Es gab eine Zeit ohne Flugzeuge. Vorletztes Jahrhundert noch gab es keine Autos und keine Flugzeuge. Und noch eine zeitlang davor gabe es keine Geld und keine Zahnbürsten.
Und es gab Menschen, die eine starke Vorstellung davon hatten – unter uns, das war nicht nur ein Bild sondern das war ein riesiger Film in 3D und Farbe.
Wie Richard Bach (Möwe Jonathan) so etwas kommentierte: „es gelingt immer, wenn Du genau weißt, was Du willst“.
Wirklichkeit wird das, was als Idee zuvor da war.

Ich habe von Menschen gehört, die eine Idee oder einen Traum haben, und dann jedes Mal innerlich anfangen mit sich zu diskutieren, ob das wirklich möglich ist.
So etwas ist für Deutsche einfach zu lösen – mit Straßenverkehrsregeln. Der Gedanke, der den Traum in schönem Licht auf riesiger Leinwand mit wunderbarem Sound beinhaltet, hat einfach Vorfahrt. Bei dem schönen Traum-Gedanken im Riesenformat erscheint das auf dem Kopf stehende gelbe Quadrat mit weißem Rand und gewährt, dass störende Gedanken aus den Seitenstraßen stoppen, weil die Idee 1000x wichtiger ist als alles andere – „es gelingt immer, wenn Du genau weißt, was Du willst“.

Was ist das, was Sie wollen?

Das Flugzeug hoppelt ja

Stimmt, manchmal hoppeln Flugzeuge. Auch Straßen haben manchmal Unebenheiten. So ruckeln Flugzeuge zum Beispiel, wenn sie über die Schwelle eines Jetstreams fliegen – das sind große Luftströme, die Flugzeuge gezielt ansteuern wie eine große Autobahn. Oder sie wackeln, wenn sie Wolken durchqueren. Das sind schlicht Unebenheiten in der Luft wie es Unebenheiten auf der Straße gibt.
Selbst Wasserstraßen haben spürbare Unebenheiten. So wackelt das Boot mal mehr mal weniger, um dann wieder in ruhigeres Gewässer zu steuern. Das kann daran liegen, dass das Wasser in Bewegung ist und Wellen verursacht. Und auch ein Flugzeug wackelt gelegentlich, um dann wieder auf in ruhigerer Luft zu fliegen. Auf dem Wasser und in der Luft sind es die Moleküle, die in Bewegung sind. Aber sie sind immer da! Weder im Wasser noch in der Luft gibt es Löcher. Sollten Sie doch eines im Wasser oder in der Luft sehen, machen Sie bitte sofort ein Foto. Ich würde mich sehr darüber freuen.
Apropos Bootfahren- sind Sie schon einmal Kanu gefahren? Das kann man ja am Bodensee ausprobieren um dann in Kanada, wo das Kanu eigentlich herkommt, richtig tolle Naturerfahrungen zu machen – noch vor 100 Jahren war dort das Kanu traditionell eines der wichtigsten Transport- und Fortbewegungsmittel in den Weiten des Landes.
Canoe On Nutimik Lake, Whiteshell Provincial Park, Manitoba, Canada
Wow, da kann man Bären sehen und und in den Fjordlandschafen im Osten Kanadas Wale antreffen. Der Indian Summer in Kanada ist überwältigend in der Farbenpracht des Herbstlaubes…sehr schön anzusehen während Sie mit Indianerschmuck oder Cowboyhut im Kanu auf den Flüssen Touren machen. Womöglich treffen Sie sogar die Nachfahren der Indianer, die dort im Einklang mit der Natur gelebt haben und die heute noch viel von dem tradierten Wissen über die Natur zur Verfügung haben.

Die Welt wartet auf Sie. Halten Sie Ihre Verabredung und haben Sie Spaß!

Flugangst und Mandelkern

Im sogenannten Mandelkern, der im ältesten Bereich unseres Gehirns liegt, sind Programme abgelegt, die uns vor Gefahr schützen, noch bevor die auslösenden Signale bewusst im Großhirn verarbeitet werden.
Bestimmt kennen Sie das – ein Auto naht hörbar schnell und Sie sehen es über die Straße gehend im Augenwinkel kommen. Dann werden Sie ohne Überlegung rennend die Straße überqueren – noch bevor Sie bewusst den Entschluss zur Eile gefasst haben. Das ist unser Mandelkern – bestimmte Auslöser werden analysiert und der Körper in Bewegung gesetzt oder in Erstarrung gebracht, je nach dem was angemessen ist.
Und jetzt kommts: manchmal schleichen sich Ängste in die Amygdala, die nicht ins Notfallprogramm gehören – z.B. Flugangst.
Daher fühlt sich Flugangst auch oft so dramatisch an.

Allerdings kann diese Flugangst auch wieder aus der Notfallprogrammierung rausgenommen werden. Entweder mit Hilfe eines mintgrüngestreiften Mini-Monsters von Lochness, das fürchterliches Deutsch spricht, oder mit der Veränderung des Films, der bei Flugängstlichen im Kopf abläuft. Die Filme in der Amygdala sind in farbig abgespeichert.
Wenn Sie nun den Film in Schwarzweiß überführen, schwächt sich bei vielen Menschen das Flugangstgefühl bereits stark ab.
Und wenn Sie möchten, sollten Sie diese Technik doch nicht zu schnell ausprobieren – es könnte zu Flugangstreduktion führen. Bitte überlegen Sie sich gut, ob Sie nicht Ihre Flugangst im gewohnten Ausmaß behalten möchten.
Ach, und schöne Grüße von Mini-Nessie. Zur Zeit sitzt es am Münchner Flughafen und erwägt die nächste Maschine nach Ägypten zu nehmen – wegen des schönen warmen Wetters und der Cheopspyramide, die es endlich besichtigen möchte.

Schöne glänzende Flugzeugtragflächen

Letzte Woche, ich glaube es war Freitagvormittag, war ein Flugängstlicher in meiner Coaching-Praxis, den es beunruhigte, dass die Flugzeugflügel wackeln, wenn er aus dem Flugzeugfenster schaut. Und das geht noch ein paar anderen Menschen so, hat er glaubwürdig versichert.

Vielleicht wissen diese Menschen noch nicht, dass es hilfreich ist, wenn die Flügel wie aus roten Gummibärchen etwas wackeln, wären sie aus Krokant könnten sie sich nicht den Luftbewegungen anpassen und würden womöglich brechen wie ein Schokokrokantriegel splittert. Aus dem angenehmen Himbeergummi jedoch gehen sie einfach mit – was sehr appetitlich aussehen kann!
Das Fahrwerk ist übrigens traditionell aus grünen Gummibärchen.

Und während sie noch über dieses Flugzeug mit den himbeerroten Tragflächen nachsinnen, entdecken Sie nicht zu schnell, dass Sie einem Flug in einem solchen Flugzeug mit jedem Atemzug gelassener entgegensehen. Bonne Voyage!
Ach übrigens, hören Sie das mintgrüngestreiften Mini-Lochness auf der himbeerroten Tragfläche sitzend „Über den Wolken“ pfeiffen? 🙂

Eine wunderbare Zukunft

Hallo an alle Flugängstlichen und Fluggenießer,
wie sieht Ihre Zukunft aus? Welche tollen Erlebnisse genau warten auf Sie? Können Sie Ihre tolle wunderbaren Reisen in der Zukunft sehen, den beruflichen Erfolg wahrnehmen und das Meeresrauschen an fernen Stränden jetzt schon hören?

Gestern war eine junge Frau in meiner Coachingpraxis und sprach über Ihre Flugangst. Die letzten Jahre ist sie kaum mehr geflogen, die Flugangst war immer größer geworden. Doch jetzt möchte sie gerne einen jungen Mann, Richard, in Australien besuchen und der Wunsch wieder zu fliegen wächst.
Das passiert häufiger: Menschen bekommen Angst vor dem Fliegen und vermeiden es einfach, weil es ja so wichtig auch nicht ist.
Und bei der Frage nach Ihrer Zukunft wissen sie nicht so genau, was sie antworten sollen. Sie haben alles ein bißchen weggeschoben – sie schauen in ihrem Kopf gar keine schönen Zukunftsfilme mehr an, hören keine Geigen im Himmel, sondern haben sich arrangiert.

Das Fliegen ist nur ein Puzzle-Stein im befreiten Leben. Je früher Sie sich den Weg frei machen zu allen Erlebnissen, die Sie erleben würden wollen, wenn Sie wüßten, dass Sie noch genau 6 Monate auf diesem Planeten haben, desto besser fühlen Sie sich, desto schneller können Sie Ihre schillernde Zukunft planen.

Gerade kommt eine SMS von dem mintgrüngestreiften Mini-Lochness aus Australien. Das ist ein kleiner Freund von mir, der früher nur Lochness in Schottland kannte und kleine Flugreisen machen wollte.
Es schreibt, es hätte die Aboriginies besucht, schwimmt heute mit den Delfinen im barrier reef und freut sich schon auf einen Cappuccino in seinem Münchner Lieblingscafe (sobald es dann wieder in München ist).