Höhenangst im Flugzeug oder Kaffee-Kränzchen auf dem Weg zum Traumziel

Erlernen und Verlernen von Höhenangst

Das Erlernen von Höhenangst im Flugzeug (eine Art von Flugangst) oder für andere Gelegenheiten ist ganz einfach, das Verlernen auch. Und wie das immer ist mit Ängsten: es ist wirklich einfach, sobald jemand keine Lust mehr auf das innere Drama hat. Wenn ein Mensch also an dem Punkt steht, an dem er sagt: „Los, sag mir, wie’s geht, damit ich mich um andere Dinge als das Laufen auf einem Weg kümmern kann“, ist die Angst im Grunde schon durch.
Und auch wenn jemand seine Höhenangst behalten will, ist das natürlich in Ordnung. In den allermeisten Fällen können Menschen einrichten, am Boden zu bleiben.

Stellen Sie sich vor, Sie laufen am Sonntagnachmittag spazieren und passieren einen schmalen Weg zwischen Wald und Wiese. Das werden Sie kaum wahrnehmen, sondern einfach dem Weg folgen, für den Sie sich entschieden haben.
Wenn nun der Weg zu Ihrem Ziel, vielleicht ein Cafe im nächsten Dorf, über einen Höhenweg führt, der genauso breit ist wie der Weg zwischen Wald und Wiese, fangen manche Menschen an, sich darüber Gedanken zu machen.
Nach dem Erlernen des Laufens sind die allermeisten Menschen sehr geübt im Laufen, so dass auch schmale Wege keines Gedankens wert sind. Wenn der Weg jedoch plötzlich höher gelegen ist und auf einer oder beiden Seiten der Berg steil abfällt, beginnen manche Menschen an ihrer ihrer Fähigkeit zu laufen zu zweifeln, die sie vor Jahrzehnten erlernt haben. Sie sehen sich bereits fallen oder hören sich fallen und nehmen somit das Gefühl eines Falls vorweg.
Die Alternative wäre, die Gedanken auf dem Weg zu belassen statt sich mental in die Tiefe zu stürzen. Wie das funktioniert?

Wie Höhenangst weg geht

Höher gelegener Weg

Höher gelegener Weg

Der erste Schritt ist immer einmal oder mehrmals durchzuatmen. Und dann entscheiden Sie sich auf dem Weg zu bleiben und langsam auf dem Weg zu laufen. Einfach einen Schritt nach dem anderen, wobei Sie sich willentlich entscheiden, auf den Weg zu schauen, weil das ist dort, wo Sie laufen möchten. Sie entscheiden sich auf den Weg zu schauen und auch die Gedanken auf dem Weg zu halten, der sehr sicher ist und sehr fest. Fühlen Sie, wie fest sich der Weg anfühlt. Wenn Sie dennoch weiter die Katastrophe im Kopf hören, reden Sie mit sich und sagen sich eine Affirmation oder bestätigen Sie sich, dass Sie simpel auf einem Weg laufen. Dann gewöhnt sich das Gehirn wieder daran, auf dem Weg zu bleiben und Sie laufen sicher – genauso sicher wie Sie seit Jahrzehnten laufen.
Die Lösung für das Fliegen im Flugzeug ist sehr ähnlich. Der Flugängstliche entscheidet sich, mit seinen Gedanken im Flugzeug zu bleiben. Er kann zum Beispiel erst einmal einen Schluck Wasser nehmen, dann die Qualität der Flugzeugsitze erforschen oder ein Gespräch mit dem Nachbarn beginnen oder die dunkelhaarigen Köpfe, die er von seinem Sitz aus sieht, zählen: einfach alles, was den Menschen dazu veranlasst, mit seinen Kopfbildern, Kopftönen und Gefühlen zurück ins Flugzeug zu kommen.

Wenn Sie jetzt denken, das ist ja einfach, haben Sie völlig recht. Stimmt, es ist einfach.
Ich kann für mich sagen, dass es mich sehr entspannt hat, diese Angst aus meinem Leben zu verbannen. Ich hatte wirklich keine Lust mehr dazu.
Und wie immer gibt es auch noch andere Wege, um Angst hinter sich zu lassen. Ich empfehle diese Variante, weil das Gehirn damit grundsätzlich lernt, den Weg zu betrachten, den Sie auch nehmen wollen.

Das mintgrün gestreifte Mini-Lochness hat das übrigens vervollkommnet. Es kann sogar auf den Tragflächen mitfliegen, hält sich fest und fühlt einfach nur die feste Tragfläche unter sich, während es sich schon darauf freut am Reiseziel mit den wunderbaren Kokosnuss-Palmen anzukommen. Tatsächlich fühlt es fast schon die Kokosnuss in den kleinen Pfoten, deren Saft es trinken wird….

 

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