Wie Menschen sich schöne Gefühle machen und andere sich Angstgefühle machen

Das haben Sie sicher schon einmal gehört, dass sich Menschen Gefühle machen. Und ich finde auch, das sollten Sie nicht einfach glauben – probieren Sie es aus.

Und das ist super einfach. Wenn Sie sich z.B. an Ihre erste Autofahrt im ersten eigenen Auto erinnern oder an einen wunderschönen aufregenden Ausflug in Ihrer Kindheit, dann werden Sie sich gut fühlen. Und je länger Sie darüber nachdenken und dann vielleicht noch mit Freunden oder Ihrer Familie darüber sprechen, desto besser werden Sie sich fühlen. Das Befassen mit den guten Gefühlen, die Sie mal erlebt haben, verstärkt die guten Gefühle, die Sie genau jetzt fühlen. Für das Gehirn ist das kein Unterschied, ob Sie etwas Schönes gerade jetzt frisch erleben oder ob Sie an etwas Schönes denken, das Sie mal erlebt haben. Der Effekt ist derselbe: Sie fühlen sich gut.

Und jetzt die Kehrseite der Nachricht: Wenn Sie z.B. an einen Horrorfilm denken, den Sie vor langer Zeit gesehen haben, können Sie sich auch akut schlecht fühlen, obwohl Sie sich zuvor noch entspannt und gelassen gefühlt haben. Wir machen uns selbst die Gefühle, durch die Gedanken, die wir denken und die Bilder, die wir uns machen. Oder andersherum durch die Bilder, die wir uns machen und die Gedanken (Worte), die wir dazu denken. Das ist individuell auf die Situation und den Menschen bezogen verschieden.

Wenn Sie sich also gute Gefühle machen wollen, dann beeinflussen Sie Ihre Gedanken zum Positiven.
Lesen Sie Bücher, die Ihnen gute Laune machen, hören Sie Musik, die einen glücklich machenden Effekt auf Sie hat. Ich kenne z.B. Menschen, die bei schlechten Gefühlen wie z.B. eine beliebige Angst oder auch Flugangst, das Buch „Die Macht des Unterbewusstseins“ von Dr. Joseph Murphy rausholen und sich damit gute Gefühle machen. Andere Menschen hören einfach ihre persönliche Powermusik um ihre aktuellen Gefühle in sehr gute Gefühle zu verwandeln. Wieder andere Menschen haben ihre eigene Affirmation oder sehen sich einen Trickfilm an. Nutzen Sie alle Möglichkeiten um sich gute Gefühle zu machen. Finden Sie raus, was Ihnen gute Gefühle macht – was ist Ihr persönlicher Weg?
Ich rate immer dazu, diese Technik des Sich-Gute-Gefühle-Machens unbedingt mal 2-3 Wochen täglich zu nutzen und dran zu bleiben. Denn dann können Sie den Effekt wirklich fühlen.

Das heißt jetzt nicht, dass Sie dadurch oberflächlich werden müssen – nur weil Sie sich sehr oft gut fühlen. Sobald Sie sich allerdings gut fühlen, können Sie jede Aufgabe, jede Herausforderung gelassen angehen, dann fühlen sich andere Menschen in Ihrer Umgebung auch nach und nach besser, weil gute Laune ansteckt. Sie machen der Welt und nebenbei jeder einzelnen Zelle in ihrem Körper ein Geschenk damit.

Vor allem Menschen, die viel Flugangst haben, haben das größte Potential um wirklich glückliche Menschen zu werden. Sie schaffen es sich Angst zu machen. Das heißt, sie schaffen es dann auch leicht sich gute Gefühle zu machen. Und einfach dran bleiben. Das Gehirn braucht etwas Zeit um sich um zu gewöhnen – geben Sie immer wieder den Impuls zu den guten Gefühlen und das Gehirn lernt es allein zu tun.
Das könnte Ihr eigener persönlicher Weg sein, Flugangst und jede andere Angst, die Sie nicht schützt sondern einengt, völlig hinter sich zu lassen.

Das mintgrün-gestreifte Mini-Lochness übrigens ist mit seinen mintgrünen Streifen sehr, sehr zufrieden. Es findet die Streifen ungemein kleidsam und attraktiv. Manchmal wünscht es wohl, dass es eine noch schlankere Figur hätte – aber dann denkt es wieder an seine Streifen und fühlt sich wunderbar. Das Mini-Lochness hätte sich heute früh durchaus mit den Überlegungen zu seiner Figur den ganzen Tag verderben können und weil es diesen Mechanismus an sich beobachtet hat, wechselt es schnell die Gedanken zu dem mintgrünen Streifen und sagt zu sich „ Du bist ungemein attraktiv und erfolgreich…“ bis ein breites Lächeln sein Gesicht überzieht.